Autor: Kircheninstitut

Liturgien am Ursprung: Das Pastafaritum als erste Religion

Die Frage nach den Ursprün­gen religiös­er Prax­is gehört zu den zen­tralen The­men der Liturgiewis­senschaft. In seinem Beitrag legt Prof. Dr. s.c. Rigo Toni, Inhab­er des Son­der-Lehrstuhls für Liturgiewis­senschaft am Kirchenin­sti­tut, eine inter­diszi­plinär fundierte Rekon­struk­tion früher sakraler Sym­bol­bil­dung vor. Unter Ein­bezug archäol­o­gis­ch­er, reli­gion­san­thro­pol­o­gis­ch­er und kult­the­o­retis­ch­er Per­spek­tiv­en deutet er das Pasta­far­i­tum als eine eigen­ständi­ge, his­torisch tief ver­ankerte Form religiös­er Welt­deu­tung, deren litur­gis­che Struk­tur bere­its im Über­gang zur Sesshaftigkeit aus­geprägt war. Die Studie eröffnet neue Zugänge zur Frage nach dem Ursprung religiös­er Seman­tik und Prax­is.

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Erweiterte Fotodokumentation zum Evangelisch-Pastafarischen Kirchentag in Hannover 2025

Der Kirchen­tag 2025 in Han­nover war ein Erfolg für die Kirche des Fliegen­den Spaghet­ti­mon­sters Deutsch­land (KdF­S­MD). Kirchen­tagspräsi­dentin Anja Sieges­mund hob in ihrer Bilanz her­vor, dass der Kirchen­tag mit seinen 1.500 Ver­anstal­tun­gen »Antworten auf gesellschaftliche Fra­gen« gesucht habe. »Der Dia­log in Gemein­schaft, der führt mich weit­er«, sagte Sieges­mund. Für viele Besucherin­nen und Besuch­er führte diese Suche zur Zahl 42 – und damit zu einem der wohl meist­fo­tografierten Stände des Kirchen­tags. Denn an der Stand­num­mer 42 in Rei­he D in Halle 6 trafen sie auf die Pasta­fari. Die fol­gende Fotodoku­men­ta­tion zeigt, wie Pasta­fari, Besuch­er und Beobachter auf dem Markt der Möglichkeit­en des Kirchen­t­ages gemein­sam Reli­gion weit­ergedacht haben.

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Interview zur »Einführung in das Pastafaritum«: Ratzingers Theologie als Anhängsel des Spaghettimonsters

Wofür Chris­ten­tum und Islam Jahrhun­derte benötigten, ist dem Pasta­far­i­tum in nicht ein­mal zwei Jahrzehn­ten gelun­gen: einen the­ol­o­gis­chen Klas­sik­er vorzule­gen, der abzuse­hen­der­weise für lange Zeit rich­tungsweisend bleiben dürfte. MIZ sprach mit dem Autor Joseph Capelli­ni über sein Erfol­gs­buch, über den Bezug zu Joseph Ratzingers Ein­führung in das Chris­ten­tum und über das Fliegende Spaghet­ti­mon­ster (FSM).

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Evangelisch-Pastafarischer Kirchentag 2025 in Hannover

Heute begin­nt der Kirchen­tag 2025 in Han­nover. Neben Tausenden Mitwirk­enden wird auch die Kirche des Fliegen­den Spaghet­ti­mon­sters Deutsch­land erwartet. Die Pasta­fari präsen­tieren sich auf dem »Markt der Möglichkeit­en« in Halle 6, Stand D42. Das Kirchenin­sti­tut bietet eine Ein­schätzung der the­ol­o­gis­chen, poli­tis­chen und kul­turellen Dimen­sion des bevorste­hen­den Kirchen­t­ages – mit beson­derem Blick auf inter­re­ligiöse Dynamiken.

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Wer wird der Nachfolger von Papst Franziskus? Kardinäle Gnocchibomba und Pizzaballa unter den Papabili

Vor dem Kon­klave begin­nt das Papst-Lot­to. Es sind oft diesel­ben Namen, über die man in den Medi­en spekuliert. Aber es kön­nte auch eine Über­raschung geben. Als ein­er der aus­sicht­sre­ich­sten Kan­di­dat­en gilt ein Kar­di­nal mit pasta­farischem Hin­ter­grund: Kar­di­nal Gnoc­chi­bom­ba aus Ital­ien. Das Kirchenin­sti­tut nimmt die Debat­te zum Anlass für eine kirchen­poli­tis­che Einord­nung.

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Bekannte Pastafari

Die Liste basiert auf öffentlich zugänglichen Aus­sagen bekan­nter Per­sön­lichkeit­en. Sie wird fort­laufend erweit­ert und kuratiert. Fund­stücke kön­nen mit Quel­lenangabe gerne gesendet wer­den an: research@kircheninstitut.de

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Jörnübersetzung

In diesem Auszug aus dem Kapi­tel »Jörnüber­set­zung« von Capelli­nis »Ein­führung in das Pasta­far­i­tum« wird ein­drück­lich geschildert, wie der namhafte Über­set­zer Jörn Ing­w­ersen aus dem US-amerikanis­chen Orig­i­nal des Evan­geli­ums ein eben­so wort­ge­waltiges deutsches Evan­geli­um schuf und seine Jörnüber­set­zung die Ver­bre­itung des Pasta­far­i­tum im deutschsprachi­gen Raum bis heute nach­haltig prägt.

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Pastafaritum und Pastafarianismus: eine notwendige Differenzierung

Das Pasta­far­i­tum ist klar vom Pasta­far­i­an­is­mus zu unter­schei­den, argu­men­tiert Prof. Dr. the­ol. Lud­wig Ramen in diesem Beitrag für das Kirchenin­sti­tut. Nur eine präzise begrif­fliche Abgren­zung ermögliche eine ver­lässliche reli­gion­swis­senschaftliche Analyse und trage zu ein­er öffentlichen Debat­te ohne fun­da­men­tale Missver­ständ­nisse bei.

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