Kategorie: Pastafarologie

Liturgien am Ursprung: Das Pastafaritum als erste Religion

Die Frage nach den Ursprün­gen religiös­er Prax­is gehört zu den zen­tralen The­men der Liturgiewis­senschaft. In seinem Beitrag legt Prof. Dr. s.c. Rigo Toni, Inhab­er des Son­der-Lehrstuhls für Liturgiewis­senschaft am Kirchenin­sti­tut, eine inter­diszi­plinär fundierte Rekon­struk­tion früher sakraler Sym­bol­bil­dung vor. Unter Ein­bezug archäol­o­gis­ch­er, reli­gion­san­thro­pol­o­gis­ch­er und kult­the­o­retis­ch­er Per­spek­tiv­en deutet er das Pasta­far­i­tum als eine eigen­ständi­ge, his­torisch tief ver­ankerte Form religiös­er Welt­deu­tung, deren litur­gis­che Struk­tur bere­its im Über­gang zur Sesshaftigkeit aus­geprägt war. Die Studie eröffnet neue Zugänge zur Frage nach dem Ursprung religiös­er Seman­tik und Prax­is.

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Interview zur »Einführung in das Pastafaritum«: Ratzingers Theologie als Anhängsel des Spaghettimonsters

Wofür Chris­ten­tum und Islam Jahrhun­derte benötigten, ist dem Pasta­far­i­tum in nicht ein­mal zwei Jahrzehn­ten gelun­gen: einen the­ol­o­gis­chen Klas­sik­er vorzule­gen, der abzuse­hen­der­weise für lange Zeit rich­tungsweisend bleiben dürfte. MIZ sprach mit dem Autor Joseph Capelli­ni über sein Erfol­gs­buch, über den Bezug zu Joseph Ratzingers Ein­führung in das Chris­ten­tum und über das Fliegende Spaghet­ti­mon­ster (FSM).

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Pastafaritum und Pastafarianismus: eine notwendige Differenzierung

Das Pasta­far­i­tum ist klar vom Pasta­far­i­an­is­mus zu unter­schei­den, argu­men­tiert Prof. Dr. the­ol. Lud­wig Ramen in diesem Beitrag für das Kirchenin­sti­tut. Nur eine präzise begrif­fliche Abgren­zung ermögliche eine ver­lässliche reli­gion­swis­senschaftliche Analyse und trage zu ein­er öffentlichen Debat­te ohne fun­da­men­tale Missver­ständ­nisse bei.

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Jahreskalender 2025 zum Download

Der »Pasta­fari-Kalen­der 2025« wurde vom Kirchenin­sti­tut geprüft und mit »Al Den­tur« freigegeben. Er bietet eine kom­pak­te Über­sicht zu rel­e­van­ten pasta­farischen Feierta­gen und Bräuchen.

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Wider schlampigen Nichtpastafaritum und frömmelden Glauben

Was, wenn das FSM tat­säch­lich existiert – oder schlim­mer: wenn nicht? Diese pro­vokante Abhand­lung von Joseph Capelli­ni stellt unbe­queme Fra­gen und lädt dazu ein, eine neue Sicht auf Glauben, Zweifel und gelebte Überzeu­gung zu ent­deck­en. Das Kirchenin­sti­tut emp­fiehlt zur ver­tiefend­en Lek­türe das Ein­leitungskapi­tel »Wider schlampi­gen Athe­is­mus und fröm­melden Glauben« im Buch »Gott – Eine kleine Geschichte des Größten« von Man­fred Lütz.

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