Information.
Beratung.
Dialog.

Was wir tun? Die Welt beobacht­en, beschreiben und aus der Per­spek­tive des Pasta­far­i­tum deuten. Aus­druck find­et diese Auf­gaben­stel­lung in einem weit­en Auf­gaben­pro­fil, das von wis­senschaftlich­er Forschung über Poli­tik­ber­atung bis zur Öffentlichkeit­sar­beit reicht. 

Veröffentlichungen

Das fol­gende Inter­view führte Prof. Dr. Gisela Spät­zle, Dekanin des Fach­bere­ichs Reli­gion­swis­senschaften am Kirchenin­sti­tut, mit Gun­nar Schedel, dem Geschäfts­führer des Alib­ri Ver­lags (Aschaf­fen­burg) als Teil ein­er reli­gion­swis­senschaftlichen »Oral His­to­ry« zur Früh­phase pasta­farisch­er Sys­tem­bil­dung.
Die Frage nach den Ursprün­gen religiös­er Prax­is gehört zu den zen­tralen The­men der Liturgiewis­senschaft. In seinem Beitrag legt Prof. Dr. s.c. Rigo Toni, Inhab­er des Son­der-Lehrstuhls für Liturgiewis­senschaft am Kirchenin­sti­tut, eine inter­diszi­plinär fundierte Rekon­struk­tion früher sakraler Sym­bol­bil­dung vor. Unter Ein­bezug archäol­o­gis­ch­er, reli­gion­san­thro­pol­o­gis­ch­er und kult­the­o­retis­ch­er Per­spek­tiv­en deutet er das Pasta­far­i­tum als eine eigen­ständi­ge, his­torisch tief ver­ankerte Form religiös­er Welt­deu­tung, deren litur­gis­che Struk­tur bere­its im Über­gang zur Sesshaftigkeit aus­geprägt war. Die Studie eröffnet neue Zugänge zur Frage nach dem Ursprung religiös­er Seman­tik und Prax­is.
Der Kirchen­tag 2025 in Han­nover war ein Erfolg für die Kirche des Fliegen­den Spaghet­ti­mon­sters Deutsch­land (KdF­S­MD). Kirchen­tagspräsi­dentin Anja Sieges­mund hob in ihrer Bilanz her­vor, dass der Kirchen­tag mit seinen 1.500 Ver­anstal­tun­gen »Antworten auf gesellschaftliche Fra­gen« gesucht habe. »Der Dia­log in Gemein­schaft, der führt mich weit­er«, sagte Sieges­mund. Für viele Besucherin­nen und Besuch­er führte diese Suche zur Zahl 42 – und damit zu einem der wohl meist­fo­tografierten Stände des Kirchen­tags. Denn an der Stand­num­mer 42 in Rei­he D in Halle 6 trafen sie auf die Pasta­fari. Die fol­gende Fotodoku­men­ta­tion zeigt, wie Pasta­fari, Besuch­er und Beobachter auf dem Markt der Möglichkeit­en des Kirchen­t­ages gemein­sam Reli­gion weit­ergedacht haben.
Wofür Chris­ten­tum und Islam Jahrhun­derte benötigten, ist dem Pasta­far­i­tum in nicht ein­mal zwei Jahrzehn­ten gelun­gen: einen the­ol­o­gis­chen Klas­sik­er vorzule­gen, der abzuse­hen­der­weise für lange Zeit rich­tungsweisend bleiben dürfte. MIZ sprach mit dem Autor Joseph Capelli­ni über sein Erfol­gs­buch, über den Bezug zu Joseph Ratzingers Ein­führung in das Chris­ten­tum und über das Fliegende Spaghet­ti­mon­ster (FSM).

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